Keystones & Adapter

Keystone-Module sind standardisierte Steckverbinder für elektronische oder visuelle Signalübertragung in Schaltschränken. Im Gegensatz zu gängigen Patchpanelen sind die passiven Bestandteilen (Steckverbinder) von den Chassis separat zugänglich und nicht fest untereinander verbaut. Obgleich die Chassis in vielen andersartigen Variationen offeriert werden, teils mit aufwändigem Kabelmanagement oder einfach ausschließlich als Frontblech, ist allen gemein, dass sie rechteckige 14,5 × 16 Millimetern messende Öffnungen (Ports oder Bays) innehaben. In jene können darauf folgend die Keystone-Module eingerastet werden. Hierzu, und gleichfalls für die Demontage, ist meistens kein Werkzeug nötig. Allgemein kann man sagen, dass für beinahe jede Steckverbindung, die sich im Rastermaß 14,5 × 16 Millimetern abbilden lässt, ein Keystone-Modul offeriert wird. Am weitesten verbreitet sind RJ45-Verbinder, wodurch sämtliche gängigen Kategorien, mit oder ohne Staubschutzkappe, wassergeschützt oder darüber hinaus mit gesteigerter Übertragungsleistung für PoE vertreten sind. Darüber hinaus existieren ebenfalls Doppelsteckdosen, um von beiden Seiten eine Steckverbindung patchen zu können. Das ist dienlich, wenn es obligatorisch ist, eine aktive Komponente einzubinden, deren Netzwerkports auf der Rückseite herausgeführt sind. Außerdem offeriert der Fachhandel genauso Coax-Verbinder, wie BNC, F-Stecker und Antennenstecker, RJ-11, TAE und Lautsprecherverbinder (Chinch, Klinke, Schraub-/Klemmverbinder) sowohl USB, Toslink, PS2 und HDMI. Obendrein sind Blindstopfen für nicht belegte Ports zugänglich. Das Keystone-Konzept taugt speziell für heterogene Verkabelungen, die viele diverse Signalübertragungen säuberlich auf ein Patchpanel bringen sollen, wie es in der Verdrahtung von progressiven Wohnhäusern anzutreffen ist (LAN, Telefonie, Kabelfernsehen etc.) Gleichermaßen offeriert es viele Vorzüge binnen der Einrichtung: in dieser Art können hinterher verlegte Leitungen umstandslos eingebettet werden, indem das moderne Verkabelung zunächst abseits des Netzwerkschranks (gute Licht- un Arbeitsbedingungen) an das Keystone-Modul konnektiert wird. Hiernach wird dieses in den Kabelbaum eingeflochten und in die Patchblende eingerastet. So wird vermieden, das Patchpanel, welche im Zuge 48 Ports und voller Belegung bis zu 10 kg wiegen kann, lösen und aus dem Schrank heben zu müssen. Dadurch kann im Zweifelsfall darüber hinaus Downtime eingespart werden. Genauso wird die Verschmutzung des Rackschrankes per Kabelabschnitte unterbindet. Letzten Endes ist es während konventionellen Patchpanelen im Gegensatz zu Keystone Modulen ausgeschlossen, separate beschädigte Ports auszutauschen. Ein hochrangiger Nachteil von Keystone-Modulen ist der innerhalb identischen Installationen ca. 30% höhere Preis pro Leitung. Im Gegenzug kann Devisen eingespart werden, indem man allein in dieser Art viele Bestandteile anschafft ebenso Leitungen aufgelegt werden sollen. Konventionelle Patchpanele sind allein in 12, 24 und 48 Port zugänglich. Keystone ist ein Standard, der von zahlreichen Erzeugern verbaut wird. Die Klasse der Verarbeitung und die Ausstattungsmerkmale unterliegen einer breiten Variabilität, dementsprechend gleichfalls die Preise. Trotzdem sind Keystone-Module und -Chassis aller Fabrikanten grundsätzlich frei und beliebig vereint kombinierbar.
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